Privates und Verschiedenes:
Höhenfeuerwerk (einfach weils Spaß macht): Bilder von den Feuerwerken 2009

Für das Jahr 2010 ist ein Revival geplant, so um den 11. September, wieder am Sportplatz Watzenborn-Steinberg, Pohlheim. Wer kommen mag kann gerne zuschauen.

Vergrößerte Ansicht durch anklicken der Bilder. Die Bilder sind zum Teil deutlich größer als die danach dargestellt Breite von 800 Pixel.
Link zum garantiert kostenfreien Download (free download):
Video vom Feuerwerk im .mpg-Format 640x480Pixel 130MB

Video vom Feuerwerk im .flv-Format 640x480Pixel 12MB
eventuell muß noch ein codec nachgeladen werden) vom 5. auf den 6. September 2009 in Pohlheim. Leider ist nicht das ganz Feuerwerk zu sehen. Am besten herunterladen und mit dem Windows Media Player abspielen.
Abspieldauer: 2Minuten 48Sekunden Länge.

Aufbau eines Großfeuerwerks: Zuerst wird vom Feuerwerker der Abbrennplatz vermessen, um die möglichen Größen der Effekte zu berechnen. Danach erfolgt die Abstimmung mit dem Kunden, was gewünscht wird gegenüber dem was möglich ist (und was der Kunde bereit ist zu bezahlen). Hierauf muß der Grundstücksbesitzer des Abbrennplatzes ermittelt werden und die (möglichst schriftliche) Erlaubnis eingeholt werden.
Mit der Berechnung des Feuerwerks, den Genehmigungen und Prüfungszertifikaten des Feuerwerkers muß nun eine Meldung beim Ordnungsamt eingereicht werden. Empfehlenswert ist zudem eine Meldung bei der Polizei, damit z. B. nach dem "Startknall" nicht gleich wieder Meldungen bei der Polizei eingehen, daß wohl ein Gastank in der Nachbarschaft explodiert ist. Wenn das Feuerwerk keine Überraschung sein soll (z.B. für einen Geburtstag) oder im Algemeinen bekannt ist (z.B. durch Ankündigung in der Zeitung, weil für ein Stadtfest oder einen Verein), ist eine Ankündigung, z.B. durch ein Schild am Abbrennplatz, ein paar Tage vorher, zu empfehlen.
 


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Sicherheit ist das A und O bei einem Feuerwerk dieser Größe. Zuerst wird der Abbrennplatz abgesperrt und gesichert. Hierzu wird der gesamte Bereich mit Absperrband kenntlich gemacht und Warntafeln auf gestellt.

Zu bemerken ist noch, daß die Meldung ans Ordnungsamt, die geplante Abbrennzeit und die Abbrenndauer enthält. Somit ist später eine, oftmals vom Veranstalter gewünschte, zeitliche Verlegung, nur im begrenzten Rahmen möglich. Dennoch muß vor jedem Feuerwerk vom Feuerwerker selbst entschieden werden, ob ein Abbrennen möglich ist, wenn z.B. böiger oder starker Wind aufkommt, oder andere Probleme ein Risiko darstellen. Bomben sind mit die wichtigsten und am meisten verwendeten Feuerwerkskörper bei einem professionellen Höhenfeuerwerken. Im Gegensatz zu Sylvesterraketen, die während ihres Aufstiegs durch einen Treibsatz nach dem Rückstoßprinzip angetrieben werden und einen Leitstab zur Stabilisierung des Fluges benötigen, werden Bomben aus Mörserrohren geschossen. Sie werden durch die schiebende Wirkung einer sehr schnell abbrennenden Schwarzpulvertreibladung aus dem Rohr getrieben.
 


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Überblick über den gesperrten Abbrennplatz. Zum Teil sind die bereits ausgeladenen und aufgestellten Mörserrohre zu sehen.
Beim Zünden der Treibladungsschwarzpulvers wird gleichzeitig einen Verzögerungszünder aktiviert, der nach wenigen Sekunden eine Zerlegerladung und dadurch die Effekte im Inneren der Bombe zündet. Gegenüber Raketen hat dies Vorteil, das die Rohre weiterverwendet werden können und die nach der Explosion herunterfallenden Teile wesentlich ungefährlicher sind, wie z. B. der Leitstab einer Rakete. Diese Teile währen bei einer Rakete großen Kalibers ebenfalls deutlich größer.
 


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6 Stück römische Lichter, jeweils 2 Stück als V aufgestellt, 70 Schuß pro Stück. Schußhöhe etwa 30m. Der Feuerwerker ist als Größenvergleich am unteren Bildrand zu sehen.
Bei Bomben gibt es zudem die Möglichkeit durch Weglassen der Treibladung eine Bodenbombe zu erzeugen. Hierbei muß aber ein ausreichend großer Sicherheitsabstand genau errechnet werden, da die Größe eines solchen Effektes vielfach unterschätzt wird. Zudem besteht die Möglichkeit zum abmagern der Treibladung oder zum Verändern des Zündverzögerers.
 


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Heulerbombe (Italienische Abschlussbombe mit Heulerblitzen)
1 Bombe
Kaliber 125 mm / 5 Zoll
Steigzeit ca 3,5 Sekunden
Somit explodiert die Bombe noch während ihres Aufstieges und nicht am Zenit ihrer Flugbahn. Diese Möglichkeiten stehen aber nur Feuerwerkern zur Verfügung die eine Herstellerbefähigung haben. Außerdem gibt es bei Bomben zwei grundsätzliche Bauformenunterschiede: Kugel- und Zylinderbomben. Bei beiden Varianten kann das Kaliber etwa 50 bis 400mm variieren.
 


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Smileybombe
1 Round-Shell (Bombe)
Bombengröße 125mm / 5Zoll
Steigzeit ca 3,5 Sekunden

Smileybomben, Buchstabenbomben wie auch Herzbomben gehören zu den Figurenbomben.
 
Manchmal sind Kaliber von 600mm in Deutschland zu sehen, jedoch ergibt sich hierbei das Problem einen ausreichenden Sicherheitsabstand einzuhalten, da eine solche Bombe eine Steighöhe von ca 650m hat und einen Effektdurchmesser von bis zu 500m erreicht. Zudem ist ein solches Abschußrohr ca 3 Meter lang und von der Kostenseite her nicht unbedeutend. Diese Bomben werden Hanabi genannt und können pro Bombe ohne weiteres 700 Euro und mehr kosten. Hierbei stellte jede Bombe in sich ein kleines Feuerwerk da und diese Bomben sind ausschließlich Handfertigung. Asiatische Kugelbomben können einen Durchmesser von über einem Meter haben (im Internet sind Videos und Fotos von Bomben 48Zoll (120cm Durchmesser) keine Seltenheit. Sowohl Zylinder- als auch Kugelbomben können beim Aufstieg einen goldenen, silbernen oder farbigen Kometenschweif hinter sich herziehen. Er wird durch einen oder mehrere Pulverpresslinge erreicht, die an der Bombe befestigt sind und beim Abschuss mitgezündet werden. Dies wird als Aufstiegseffekt bezeichnet. Die passenden Bombenmörser sind je nach Kaliber, Art und Gewicht der Bomben meist aus Kunststoff (GFK) oder Pappe, selten aus Aluminium oder Stahl.
 


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Fallende Herzen,
5 Aerial Shell (Bomben)
2 grüne Kaliber 100mm 4" Zoll Steigzeit zirka 3 Sekunden und
3 rote Kaliber 3" Zoll 75mm Steigzeit zirka 2,5 Sekunden
Sie werden häufig in Holzgestellen zu standfesten Batterien zusammengefasst oder einzelnd am Boden verankert. Stahlrohre (z.B. für großkalibrige Zylinderbomben) werden wegen mögliche Splitterbildung bei einem Rohrkrepierer einzeln zu etwa 60% ihrer Gesamtlänge in der Erde eingegraben, was sie aber für den mobilen Einsatz nur begrenzt einsetzbar macht. Bei asiatischen Kugelbomben, die fast immer in reiner Handarbeit gefertigt werden, sind die Sterne meist  um eine Zerlegerkernladung angeordnet, sodaß sie in Form einer größer werdenden Kugel auseinanderfliegen. Dabei können mehrere verschiedene Lagen durch Zerlegerladung voneinander getrennt sein und ein Bild von ineinander liegenden Sphären ergeben. Kugelbomben können nach ihrem Aufbau oder dem enthaltenen Effekten namentlich unterschieden werden. In Zylinderbomben wie sie vor allem in Europa und Amerika hergestellt werden, sind die Effekte meist mit der Zerlegerladung in der Zylinderhülle verteilt oder die Zerlegerladung befindet sich in einem röhrenförmigen Hohlraum zentral innerhalb der Effektladung.
 


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Herzbombe:
1 Bombe, 100mm 4"Zoll rot, Steigzeit zirka 3 Sekunden
Bei diesen Bombentypen sind die Leuchtkugeln in der einen Schale so angeordnet, daß bei der Zerlegung am Himmel ein Herz zu sehen ist. Die Sterne von Herzbomben sind in der Regel einfache gleichfarbige Leuchtkugeln (Sterne) als Leuchtsatz, d.h. ohne Schweif. Kombinierbar ist dies z. B. mit einem Ring um das Herz.
Die zentrale Anordnung erzeugt eine gleichmäßigere Verteilung der Effekte am Himmel der ansonsten unregelmäßigen Explosionsformen von Zylinderbomben. Besonders hervorzuheben sind Zylinderbomben italienische Feuerwerker: in mehreren Kammern sind (verschiedene) Effektladungen (Schläge) übereinander geschichtet und durch kurze Verzögerungen miteinander verbunden. Nach dem Abschuss der Bomben explodieren die einzelnen Effektkammern in unterschiedlicher Höhe. Den Abschluss solcher Mehrschlagbomben bildet normalerweise der Schluss-Schlag (Bottom Shot) - ein gewaltiger Salut, der durch eine große Menge Knallsatz erzeugt wird. In anderen speziellen Bauformen von spanischen und italienischen Zylinderbomben sind häufig Bombetten angeordnet, die bei der Explosion der Bombe ausgeworfen werden und nach kurzer Verzögerung gleichzeitig oder schnell nacheinander zünden.
 


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Bowtie
1 Bombe
125mm 5"Zoll
Steigzeit cirka 3,5 Sekunden
 
Je nach Größe und Effekt können Zylinderbomben (z.B. kleine Kaliber mit einfachen Sternbuketts oder Salutbomben) maschinell hergestellt werden, meist werden sie jedoch in aufwendiger Handarbeit produziert. Der Verzögerer befindet sich bei Zylinderbomben traditionell nicht wie bei Kugelbomben unten auf der Seite der Ausstoßladung, sondern am gegenüberliegenden, oberen Ende der Bombe. Dies hat auch einen sicherheitsrelevanten Aspekt; beim Abschuss einer Zylinderbombe treten durch die engere Passung im Mörser und das höhere Gewicht im Vergleich zu Kugelbomben höhere Gasdrücke auf, die den Verzögerer beschädigen oder durchschlagen könnten. Dies ist bei Bomben großen Kalibers bedeutend, bei kleineren Kalibern findet man auch die andere Variante.
 


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Ringbombe
1 Bombe
100mm 4Zoll
Steigzeit zirka 3 Sekunden
Die Verbindung zwischen Verzögerer und Ausstoßladung stellt eine Stoppinenleitung dar, die in der italienischen Terminologie als Passafuoca bezeichnet wird. Steigzeit bezeichnet die Zeit vom Abschuss einer Bombe, Bombette oder Rakete bis zu ihrer Zerlegung am Himmel. Die Steigzeit ist besonders wichtig, um bei Musikfeuerwerken die richtige Zeit für die Zündung eines Effektes zu berechnen, so dass er exakt an der gewünschten Stelle der Musik für den Zuschauer sichtbar wird. Die Steigzeit wird meist durch die Brenndauer der in den Effekt führenden Verzögerung festgelegt und wird neuerdings von vielen Hersteller beim Kauf angegeben. Früher war die Ermittlung der Steigzeiten eine der aufwändigsten Aufgaben des planenden Feuerwerkers, da sie für fast jeden Effekt neu durchgeführt, und dafür jeder Effekt geschossen und gemessen werden musste. Dies war unter anderem mit einem hohen Kostenaufwand verbunden. Auch andere pyrotechnische Gegenstände können Verzögerungen zwischen Zündung und der Effektentfaltung aufweisen, hier spricht man üblicherweise jedoch nicht mehr von Steigzeit sondern einfach von Verzögerung oder Vorlaufzeit.
 


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Croesettebomben
nacheinander geschossen,
1 Stück 150mm 6Zoll, Steigzeit zirka 4 Sekunden
2 Stück 125mm 5Zoll, Steigzeit zirka 3,5 Sekunden
3 Stück 100mm 4Zoll, Steigzeit zirka 3 Sekunden
im Bild ist der Beginn der Zerlegung zu sehen, im Video ist der ganze Verlauf zu sehen.
 


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2 Cakeboxen mit synchroner Schußabgabe


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5 Vulkane,
Brenndauer 60 Sekunden,
Effekthöhe 6m

Oberhalb ist noch eine verlöschende Goldpalme zu sehen.
 


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Verlöschende Vulkane am Boden,
darüber 5-Salven-Batterie mit jeweils 10 Schuß gleichzeitig


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3 Batteriefeuerwerke mit Farbwechsel. Die Rohre sind pro Batterie als Fächer angeordnet und ergeben durch mehrfachen Wechsel von rechts nach links und zurück den Effekt eines Scheibenwischers.


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Finale:
6 Ball-Shell (Bomben) hintereinander (siehe hierzu das Video)
2 Stück 100mm 4 Zoll, Steigzeit zirka 3 Sekunden
2 Stück 125mm 5 Zoll, Steigzeit zirka 3,5 Sekunden
2 Stück 150mm 6 Zoll, Steigzeit zirka 4 Sekunden
Ein kostenfreier Link / Download zum Video vom Finale  (freedownload) (im .mpg - Format, eventuell muß noch ein codec nachgeladen werden) aus einer seitlichen Perspektive. Leider ist das Video nicht richtig scharf.
Am besten erst herunterladen und dann mit dem Windows Media Player abspielen.
Format: 720x562Pixel, Videogröße: ca. 19,7MByte, Länge: 24 Sekunden

Nicht auf diesem Foto:
3 Bomben
2 Stück 175mm 7 Zoll, Steigzeit zirka 4 Sekunden
1 Stück 200mm 8 Zoll, Steigzeit zirka 4,5 Sekunden
 
 


Feuerwerk vom 12. auf den 13.09.2009 in Marburg

 


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Veranstalltungsfeuerwerk:
Feuerwerksbeginn wurde durch eine Heulerrakete eingeleitet, danach Zündung eines Lycopodiumeffektes. Hierbei wird wird ein Herzsymbol gezündet und gleichzeitig mehrere Blinkbengalen um Fordergrund gestartet. Nach deren Verlöschen folgte der Springbrunnen.


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Springbrunnen:
Gestell ohne Feuerwerk ca 1,8m Höhe und zirka 1,8m Breite. Wird mit mehreren Vulkanen bestückt, die schräg montiert werden. Durch ihren Ausstoß wird der Springbrunnen in immer schnellere Rotation versetzt. Zentral befindet ein Vulkan mit Effektrichtung nach oben. Effekt Art und Dauer werden durch die Brenndauer des Vulkantyps und dessen Inhalt bestimmt. Das Gestell ist wieder verwendbar.
   

Feuerwerk vom 07. auf den 08.11.2009 in Krefeld

 

 

Schriftzug "60" zum 60.Geburtstag auf Gestell.
Buchstabengröße 80cm.
Brenndauer ca 60 Sekunden.
Farbe Silber/weiß.

 

2 stehende Sonnen.
Brenndauer ca 30 Sekunden.
Durchmesser 5Meter.

 

2 Vulkane.
3m Höhe.
Brenndauer 30 Sekunden

 

Cakebox:
3 Schuß pro Sekunde als schneller Fächer,
im Wechsel rechts-mitte-links-mitte-rechts.
90 Schuß,
Brenndauer 30 Sekunden.
Effekthöhe 35m.

 

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